STILvollerLEBEN Tour Blog
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Mehr ......
Auch wenn es leider keine offizielle Station der Tour bei der KLJB im Erzbistum Köln gab, hat es sich doch immerhin ein einsames Fahrrad auf dem Weg nach Hause nicht nehmen lassen für einen kurzen Fototermin vor dem Dom anzuhalten. Damit ist zumindest auch eine Kirche von vernünftiger Größe besucht worden.
Damit gehen 14 unglaublich tolle, tendenziell bergabführende Tage auch für mich zu Ende und die Fortsetzung kann kommen!
Mehr ......Bin via NABU auf Euer Seite gestossen - und mich SEHR gefreut, dass auch der KLJB (ich selber bin religiös ungebunden, für das Überleben von 6-9 Milliarden Menschen auf dieser Erde finde ich den Buddhismus am sinnvollsten) sich engagiert und so was gutes wie diese Radltour organisiert. Hut ab und viel Freude, Motivation und sog. Erfolg (= viele Leute aufmerksam machen!) in nächsten Jahren!
Leiebe hoffnugvolle Grüsse,
Georg Danes
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Dipl.-Math. Georg J.F. Daneš
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Erstellt von: Georg Danes am 27.08.2010 20:40 -
Selbst in der Abschlussnacht ließen sich die Teilnehmenden der Tour nicht davon abhalten, ihre Inhalte über unseren Blog an die Daheimgebliebenen oder frühzeitig abgereisten RadlerInnen zu senden.
Mehr ......Während der 17 Tage sind tolle Texte und Fotos entstanden - von allem ist etwas dabei. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Zu guter Letzt auch die Erfolgsmeldung, dass seit gerade auch die Bilder von Tag 3 zu sehen sind. Manche Dinge brauchen eben einfach Zeit.
Eine Abschluss-Pressemeldung findet Ihr auf www.kljb.org
Ich finde der Dank sollte vor allem an die Personen gehen, die hinter der Kamera waren bzw.
Mehr ......die sich stundenlang mit langsamen Internetverbindungen rumgeärgert haben um Bilder und Texte hoch zu laden.
Vielen Dank an euch das dieser Blog so geworden ist, wie er ist.
gruß aus dem Allgäu
Erstellt von: Christian am 09.08.2010 19:32 -
Das war sie nun, die STILvollerLEBEN-Tour.
Mehr ......Lange drauf gefreut, zwei Wochen unterwegs gewesen mit vielen netten Menschen, viel Spass gehabt und jetzt - aus und vorbei.
Nach der super Abschlussparty gestern abend, bei der wir bis in den frühen Morgen getanzt, gelacht und angeregte Gespräche geführt haben, haben wir die Tour heute mit einem Gottesdienst beendet. Danach sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in alle Himmelsrichtungen aufgebrochen, um nach Hause zu fahren.
Ich bin jetzt auf dem Weg in Richtung Süden. Gemeinsam mit Anna, Christian und Wenger sitze ich im Zug. Glück gehabt, dass wir hier jetzt noch zu viert gemeinsam unterwegs sind. Nur der Wenger hatte nämlich eine Fahrradreservierung. Anna Christian und ich mussten dagegen den Zugbegleiter davon überzeugen, dass unsere Räder noch Platz haben. So ganz glaubt er dass aber immer noch nicht. Er steht immer noch vor den Rädern und vergleicht seine Listen mit den Reservierungsanzeigen ...
Eben erreichen wir Mannheim. In Ulm werden sich unsere Wege dann trennen und am Abend werden wir wieder in Hüttisheim, Kempten und Teisendorf sein.
Das war dann jetzt mein letzter Tour-Blog. Ich wünsche allen, die uns hier begleitet haben und allen, die dabei waren einen schönen Sommer und schöne Erinnerungen an die Tour.
Tja, jetzt bin ich nun daheim, habe frische Sachen an _ herrlich_ und bin zum Umfallen müde.
Mehr ......Aber komisch ist es schon...alles so ruhig um mich herum! Keiner der schwätzt, lacht, tanzt, diskutiert, schnarcht oder radelt...war ne super Tour mit allen, die dabei waren. Ich drücke Euch!
Erstellt von: Theresia am 08.08.2010 14:15Bin gerade daheim angekommen und ich weiß jetzt schon, dass ich Alles und Alle sehr vermissen werde. Grüße an alle aus Bonn!
Erstellt von: Moni am 08.08.2010 16:13Ja auch wir zwei Kemptener sind nun wieder in unserem beschaulichen Heim angekommen und vermissen jetzt schon alles was die letzten siebzehn Tage so passiert ist.
Mehr ......Es war eine super-tour und ich finde man kann dem ganzen Orga-Team garnicht oft genug danke für die Idde und die Durchführung sagen. Hoffen euch andere Radelwütige recht bald mal wieder irgendwie, irgendwo, irgendwann zu treffen. Grüße aus dem leicht überschwemmten Süden
Erstellt von: Christian und (zunmindest geistig) Anna am 08.08.2010 19:18 -
Ein eigenes Bett aber kein…
08.08.2010 00:25Erstellt von: Christian, Klaus, Johanna, Leni, Manuel, Maria, Moni, Stefan, Theresia, Veronika und WengerUns erwarten trockene Sachen, das eigene Bett, Ruhe, keine Absprachen, nicht mehr jeden Tag Packen, nicht mehr Radln, aber wir haben auch…
Keine _ tollen Leute um uns herum
Mehr ......Keine _ Turnhallen, bei denen die Lichter nicht ausgehen wollen
Kein _ gewohntes rhythmisches Schnarchen
Keine _ coolen Sprüche
Keine _ Gruppendynamik
Keine _ Aktionen zum Kritischen Konsum
Kein _ Super Essen
Keine _ zerquetschten Nacktschnecken
Keine_ Überraschungen
Keine_ megamäßig coolen KLJBler und KLJBlerin
Kein_ allabendlichen Schweißgeruch
Keine_ Dialekte
Keine_ Bananen
Keine_ langen schönen Abende mehr
Kein_ Quick änd Dördy
Keine_ Wilma
Keine_ coolen Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Kein_ Günther
Kein_gelbes, grünes, gepunktetes, oder weißes Trikot für KK, Nachhaltigkeit, Stil und Kommunikation
Kein_ bergauf schieben
Kein_ „es ist mir eine seltene Ehre“
Kein_ Bloggen
Keine_ Presse
Keine_ Gruppenfotos
Kein_ Grillen
Kein_ „der redet so komisch“
Keine_ kleine Frau
Keine_ tendenziell Bergabfahrten
Keine_ STILvollerLEBEN – die TOUR
WIR WERDEN EUCH VERMISSEN!!!
und kei Promoder mehr!
Erstellt von: Johanna 2 am 08.08.2010 02:08heul, heul schluchtz...
war des schööööön
Erstellt von: Anna am 10.08.2010 19:08Da kann ich nur zustimmen!
Erstellt von: Theresia am 11.08.2010 23:21 -
Letzter Abend. Zeit für eine Rückschau. Da denken wir natürlich an all die Weggefährtinnen und Weggefährten, die uns seit dem 23. Juli für eine kürzere oder längere Wegstrecke begleitet haben.
Mehr ......Anna, Christian, Wenger, Moni, Susanne, Klaus, Wolfgang, Johanna, Dominik, Hans Thomas, Uli undTheresia waren von Freitag (23. Juli, 13 Uhr) bis morgen früh dabei. Nicht ganz komplett, manchmal länger als geplant, oder auch nur für einen Abend waren dabei: David, Margret, Antonia, Luisa, Niklas, Susanna, Conny, Martin, Julian, Felix, Julius, Anja, Jonas, Frederick, Markus, Dirk (Zinsel), Daniela, María, Marcel, Hartmut, Heinz-Hermann, Stefan, Moe, Hildegard, Sonja, Kornelia, Bernd, Alex, Eva-Maria, Marie-Luise, Georg Schwake, Karin, Lea, Katrin, Anja, Sebastian, Karin, Gerrit, Markus, Miriam, Matthias, Meike, Stefanie, Paddy, Käthe und Wilma, Thomas, Inga, Tom, Matthias, Bettina, Jonas, Steffen, Heinrich, Thomas, Klaus, Sebastian, Ludwig, Leon (>‘die netten Typen‘), Susanne M., Thomas Holzborn, Jochen, „die kleine Frau“, die zwei Jungs aus der Nachbarschaft, Jonny, Nicole, Manuel, Maria, Marius, Andreas Hahner, Martin, Verena, Evelyn, Philipp, Theresa, Biermi, Michael, Anna-Lena, Stephan, Matthias, Thomas, Sebbi und Benedikt, Ulrike, Susanne, Melanie, Isabell, Bimbo, Magge, Kuz, Cheesy, Maxi, Matze, Helga, Julia, Chrissy, des Bussekindle, Annette, Flo, Tommy, die Oma vom Tommy, das BAK-Land-Urgestein Hans, Armin, Felicitas, Peter, Manu, Anja, Kaspar, der Dorfälteste, Stefan aus Berlin, Silvia, Bettina, Jürgen, Gerhard, Christian, Monika, Margret, der AKIS, Holger, Maria, Simone, Gabi, Markus, Gerhard, Martin, Vroni, Andi und die neun lustigen Franzosen und Französinnen, Hannah, Vroni, Thomas, Martin, Evelyn, Justyna, Done, Maria, Heidi, die Weißbierzwerge, Alexander mit dem Tigerentenrad, Ortsgruppen Sandharlanden und Bad Gögging, Leni, Manni, Veronika, Rene, Christiane, Kai, Anja, Victoria, Evelyn und Simon.
Schön, dass viele heute nochmal nach Mainz gekommen sind. Wir feiern im Geiste aber auch mit allen, die heute nicht da sind. Es hat riesig Spaß gemacht!
Es fehlen: Die Eltern von Susanne, Leonardo, Friedensreich, die Mücken und vor allem GÜNTHER!!!
Erstellt von: Emanuel et Monique am 08.08.2010 00:40 -
Mit zwei Stunden Verspätung steuert die Zug-Gruppe auf Rüsselsheim bzw. Mainz zu. Die restliche Gruppe ist bereits mit den Rädern in Rüsselsheim aufgebrochen.
Mehr ......Wir versuchen natürlich, sie einzuholen... Wir freuen uns schon auf den Abschlussabend. Besonders toll ist, dass so viele ehemalige WeggefährtInnen nochmal zu uns stoßen. Gegen 18/19 Uhr sollten wir dann auch alle in Mainz eintreffen.
Gestern haben wir übrigens mit Abstand die krasseste Fahrrad-Etappe hinter uns gebracht: 65 Kilometer durch strömenden Dauerregen. Fotos davon und vom Besuch beim Hopfen-Bauer, der Brauerei in Abensberg und von dem Ortsgruppenabend in Sandharlanden gibt's in der Fotogalerie.
Hey ihr stilvollerLeben Mitfahrer, es war so schön mit euch. Ich vermiss euch schon total. Wilma und ich sind noch gut nach Hause gekommen.
Mehr ......Wilma steht wieder in ihrem gewohnten Stall und ruht sich aus. Sie ist ganz schön erschöpft.
Ich hoffe ihr hattet noch einen schönen Tag und dass auch bei euch die Sonne noch durchgespickelt hat um euch einen schönen Abschluss einer gigantischen Tour zu bescheren.
Ich wünsch euch noch ganz viel Spaß beim feiern, lasst´s nochmals so richtig krachen.
a liabs sonniges Griaßle aus dem Schwabenland
Käthe
P.S. ... und ich hoffe doch, dass Paddy durchhält und das "höchste Tourziel" stilvoll zu Ende bringt. *g*
Erstellt von: Käthe am 07.08.2010 21:51Ihr seid super! und Gott sei Dank nicht aus Papier!
Erstellt von: Hans am 07.08.2010 23:44Ich gebe echt mein bestes, aber es sieht wirklich hart aus... Habe noch keinen Ersatz gefunden :-)
Erstellt von: Paddy am 08.08.2010 01:24He Käthe wo bisch du i moß dr saga das di me dohanna au it recht verstandet hilfe käthe i moß hoim i will koi hochdeutsch me schwätza!!! viele grießla Wenger
Erstellt von: Der ewig hinterherhechler alias Wenger am 08.08.2010 02:14Wir haben ihn überlebt!!!
Erstellt von: Jonny, Christian, Leni, Stefanie, Klaus und Moni am 08.08.2010 04:56... und nicht nur um drei minuten!!!!
Erstellt von: Christian am 08.08.2010 19:35 -
Unverhofft kommt oft, konnten wir dann am Freitag in Hilters feststellen…
Dieses Mal waren nicht nur wir total fertig von der kräftezehrenden Fahrt sondern auch von unserm Biergartenbesuch ;-)
Mehr ......Aufgrund unserer Zeitverzögerung wollte es sich Hans Thomas und Jonny nicht nehmen lassen uns im Tal, etwa 500 Höhenmeter vor unsrem Haus mit dem Besenwagen abzuholen. Das fiel uns wie ihr euch sicher vorstellen könnt, sichtlich schwer!! Kurz vor Abfahrt trafen wir dann doch tatsächlich auf….-ja richtig, auf STEFAN- unseren alten Bekannten vom Tag davor!
Wir konnten unseren Augen kaum trauen und als er uns dann mitteilte, dass er in der Jugendherberge nur wenige Meter von unserem Haus sein Quartier aufschlagen würde- war unsere Verbrüderung nicht mehr aufzuhalten. Er war aber durchaus erleichtert als wir ihm nach einer halben Stunde mitteilten, dass wir ein Stück mit dem ICE zurückgelegt hatten. Er war nämlich noch erschöpfter als wir und unser Wiedersehen hatte ein bisschen was von der Geschichte vom Hase und dem Igel.
So fuhren wir dann gemeinschaftlich - gestärkt durch eine Nussschnecke, die wir dieses mal einbringen konnten – in unsere Bleibe und waren uns sicher uns mal wieder zu sehen!
Lieber Stefan wir freuen uns darauf!!
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Im letzten Drittel unser Tagesetappe am Donnerstag letzte Woche nach Eisenach trafen wir auf Stefan aus Berlin, der einen Radurlaub entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze machte.
Mehr ......Da er sich, wie wir auch, nicht auskannte war es natürlich am Besten, dass wir zusammen weiterfuhren.
Einen netten Herrn den wir trafen und nach dem Weg fragten fuhr sogar mit seinem Rad voraus um uns den Weg zu zeigen.
Leider trennten sich dann die Wege von uns und Stefan.
Stefan müsste weiter geradeaus bergab, und wir mussten leider wieder mal bergauf!!!!!
In Richtung Eisennach!
Als wir dann niedergeschlagen und kraftlos den Berg hinauf sahen, und feststellten das wir weder die Energie noch den Willen hatten den Berg hochzufahren hatte Stefan genau das Richtige um uns zu motivieren!
Er hatten noch ein großes Stück Kuchen in der Satteltasche!
Er hat dieses Stück selbstlos für uns 5 geopfert um uns mit Energie für den Berg zu versorgen!!!
Genau das Richtige für uns um die Letzten 15 km zu überstehen!
Danke Stefan du hast uns echt gerettet.
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Seit uns unser Mitfahrer Stefan letzte Woche in die Begrifflichkeiten der Bergwelt (zumindest seiner) eingeweiht hat- nutzen wir diese doch immer wieder gern.
Mehr ......Den Anstieg kurz vor dem Landjugendhaus in Dipbach beschrieb er nämlich mit den durchaus treffenden Worten: „Na ja, der is halt a bissle quick änd dördy“ und meinte damit, dass es zwar ein harter und steiler Anstieg wird, dieser sich aber auch nicht allzu lang in die Länge zieht.
Käthe und ich haben dann festgestellt, dass wir mehr so auf „Sweet and slow“ stehen….
Mehr ......Servus miteinander, bin nach überraschend kurzer Zug-Odysee gut heimgekommen - heut wars ja eher "wet and dirty" egal ob berauf oder tendenziell bergab;) ich wünsch euch morgen einen gutes Finale und einen fulmianten Endspurt, bis bald - Grüße an alle, Kaspar
Erstellt von: Kaspar am 06.08.2010 16:06Hallo ihr lieben Weggefährten freue mich schon auf euch am Samstag. Wir sehen uns in Mainz. Diesmal "sweet an slow by train". Schönes Wochenendticket läßt grüßen.
Erstellt von: Stefan aus Gaukönigshofen am 06.08.2010 21:40 -
Bei der Etappe im Bistum München und Freising waren wir zu Gast im KLJB-eigenen Bildungshaus in Wambach.
Mehr ......Unter dem Motto „Mit der Kuh auf Du und Du“ stand ein Erlebnistag auf dem Bauernhof zu den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Regionalität auf dem Programm. Thomas Bachmeier, Nebenerwerbs-Landwirt aus Wambach, führte die Gruppe über seinen Milchviehbetrieb. Im Anschluss waren wir selbst gefragt. Bei einem sogenannten „Chaosspiel“ lernten wir alle Ecken des Hofes kennen und wetteiferten im Beantworten von landwirtschaftlichen Fragen. „Allein das Erkennen der Getreidesorten und der Baumarten war ganz schön knifflig“, gibt KLJB-Mitglied Patrick van Loon aus Köln zu. Mit dabei war auch eine Gruppe der französischen Landjugendbewegung MRJC, die noch bis zum 13. August in Wambach und Umgebung Möglichkeiten der ökologischen Landwirtschaft erkunden will.
Am Nachmittag schlüpften die KLJBlerInnen in einem Planspiel in die Rolle von Landwirtinnen und Landwirten, die ihren eigenen Hof bewirtschaften und damit ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Lieber eine kleine Menge Milch für einen guten Preis am lokalen Markt verkaufen oder mit größeren Mengen an den Weltmarkt gehen? Dabei waren sie mit schwankenden Preisen und sonstige Unwägbarkeiten konfrontiert. Produkte tauschen oder gewinnbringend am Regional- oder Weltmarkt verkaufen. „Das Planspiel ermöglicht auf spielerische Weise, komplexe Zusammenhänge der Landwirtschaft und die Auswirkungen von Entscheidungen nachzuvollziehen“, erläutert Organisator Gerhard Langreiter vom Arbeitskreis (ASAK) der KLJB München und Freising.
Ich hoffe ihr hattet noch viel Spaß in Wambach (besser gesagt: ich bin mir da eigentlich ziemlich sicher). Im Nachhinein denk ich wieder, wär ich doch nur noch etwas länger geblieben...
Mehr ......;-)
Ich fand’s wirklich genial mit euch durch das bayrische Ländle zu radeln und wünsch euch allen noch viel Vergnügen bei der restlichen Tour.
Erstellt von: Isabell am 06.08.2010 14:39Geliebte Radler,
es war sehr schön mit euch in Wambach!
Wir hoffen, ihr hattet gestern noch einen schönen Abend und seid heute früh gut los gekommen.
Mehr ......Die lange Rad-Etappe habt ihr jetzt ja wahrscheinlich schon hinter euch bei dem Sauwetter.. aber bestimmt ward ihr fröhlich und guter Dinge, wie ma´s hoid vo da Landjugend kennt ;)
Eine gute Heimfahrt und nen schönen Abschluss!
PS: Nächstes Jahr wieder!!! (aber vielleicht dann zu Fuß für Hannah ;) )
Erstellt von: Vroni und Hannah am 06.08.2010 18:18Griasseich liebe Radler :-)
War echt ein super Tag mit euch in Wambach, hat Spaß gemacht euch mit Landwirtschaftlichen Fachwissen einzudecken! (auch wenn ich abends total fertig war...)
Mehr ......Nur so nebenbei, der Martin Höher hat den Vormittag mit dem Chaosspiel geleitet - ich den Nachmittag mit dem Planspiel! Dass ihr unsere Namen so toll zusammengefügt habt, verdient meinen größten Respekt ;-)
Liebe Grüße, Gerhard
Erstellt von: Gerhard Langreiter am 06.08.2010 19:24saupeinlich
Erstellt von: Johanna am 07.08.2010 23:12Puuh, gottseidank steht der Fehler nicht in der Zeitung: www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/radln-leben-herz-verstand-873434.html
Erstellt von: Johanna am 11.08.2010 13:36Ich schreibe direkt von Frankreich, und für die ganze französische Gruppe.
Wir haben ein tolles Tag mit euch in Wambach verbracht ! Wir haben viel an die Radler gedacht !!
Mehr ......Dann, haben wir viel mit Andreas in Bayern über Landwirtschaft und Ökologie erlebt !
Vielen dank und Viele Grüsse !!
Erstellt von: Thomas am 16.08.2010 12:13 -
Ich versuche es ja immer mit dem Hochdeutschen, aber manchmal kommt mein Dialekt doch durch.
Mehr ......Dann hört man den Hauch von einer Art Berlinerisch in meinen Sätzen: Ick wees ja och nich, Wat is’n did, Did is jut, wa?
Bei unserer STILvollerLEBEN – die Tour können wir eine ganze Bandbreite an interessanten Dialekten erleben. In Osnabrück singt man dann Lieder mit dem schönen Beginn „Liek dör de Wält löpp use Patt“, im Münsterland hört man anstatt Fahrrad das Wort „Leeze“, im Schwabenland sagt man nicht „Ich auch nicht“ sondern „Iauid“ bzw. „Iauidde“ und und und.
Ich habe dann immer die abstruse Angewohnheit die Dialekte in meinen Sprachgebrauch aufzunehmen. Da kann man sich vorstellen, dass das eine komische Mischung ergibt, wenn jemand „Ick“, „Idde“ und „Schod“ in einem Satz verwendet.
Gestern beim Lagerfeuer im Garten des Landjugendhauses der München und Freisinger habe ich dann mit Vroni beschlossen, ein paar bayrische Sätze zu lernen. Die bayrische Bevölkerung ist in der Hinsicht jedoch sehr kritisch und war von meinen Fortschritten in meiner ersten Stunde „Bayrisch für Anfänger“ nicht wirklich überzeugt. Ein Gutes hat es aber, ich kann jetzt jeden Menschen auf Bayrisch fragen „San des eire Henna?“
Ansonsten…die Sprachvielfalt in Deutschland find ich super, aber ich glaube, ich sollte spätestens nach der Tour wieder zu meinem eigenen Dialekt zurückfinden.
Hey Teresia,
wieso den Dialekt wieder komplett umstellen - ich wär für im "Hinterkopf" behalten, dann kannst uns auch mal in unserem Dialekt antworten :-)
Mehr ......Ich hab auf jeden Fall jede Menge Spaß mit euch gehabt, auch als Sprinterfahrer :-)
Ich hoffe ihr habt besseres Wetter als wir hier!
Viel Spaß noch und eine gute restliche Tour,
Jonny
Erstellt von: Jonny am 05.08.2010 22:05 -
Über das Schnaufen und Teil 2 einer Prignitzerin in den Bergen
04.08.2010 15:33Erstellt von: TheresiaUmso mehr wir in den Süden fahren, umso mehr entfernen wir uns von meiner gewohnten Umgebung…Flachland.
Mehr ......Nach dem Eichsfeld, wo ich doch schon ganz schön ins Schwitzen gekommen bin, haben wir uns nun wieder gesteigert. Gestern sind wir ins Allgäu gekommen. Da ich zuständig bin für den Diözesanverband Augsburg kannte ich diese beeindruckende Region schon, aber mein übliches Anreisemittel ist eher die Bahn. Gestern haben wir uns aufs Fahrrad gesetzt und die Allgäuer Berge mit unserer eigenen Kraft bezwungen…Auf und Ab, Auf und Ab, Auf und ab. Da war das Schnaufen vorprogrammiert. Doch es hat sich gelohnt. Die Aussicht war mal wieder bombastisch.
Nachdem wir in Bernbeuren angekommen sind, kurz die Beine ausschütteln durften, hieß es aufs Neue…rauf auf den Berg…auf den Kienberg…5 km kontinuierlich bergauf…natürlich kam man wieder ins Schnaufen.
Auf dem Kienberg hat uns die KLJB Augsburg empfangen. Unter anderem durften wir etwas über das ökologisch, regional und fair ausgerichtete Konzept des Kienberghauses erfahren. Von der Pflanzenkläranlage bis hin zu einem ausgewogenen Ernährungskonzept, Solarzellen und einer Pelletheizung, es stecken viele Gedanken und Ideen in diesem KLJB Haus.
Heute sind wir dann abermals auf Bergtour gegangen. Dabei muss ich nun eindeutig sagen, dass die Erfahrungen der letzten Wochen meine Definition von Bergen verändert hat. Jetzt kann ich nachvollziehen, warum die Allgäuer meiner Empfindung von Hügeln, Bergen und Gebirgen nicht ganz folgen konnten.
Schnaufen werde ich jedoch wahrscheinlich weiterhin, wenn ich bergauf muss!
Mehr ......So wollte nur mal kurz sagen, dass wir ganz gut angekommen sind und euch noch total viel Spaß auf dem letzten Tourteil wünschen, auch wenn ihr die schönste Regionen (das Allgäu) schon wieder verlassen habt.
Erstellt von: Manuel am 04.08.2010 18:35 -
Nach dem zweitägigen Abstecher nach Baden-Württemberg sind wir gestern wieder nach Bayern zurückgekehrt.
Mehr ......Nach dem Zwischenstop in Ulm machten wir uns durch das Allgäu auf den Weg zum Kienberg.
Die Landschaft hier erinnert mich sehr stark an das heimatliche Berchtesgadener Land. Grüne Hügel über denen der Morgennebel schwebt, ein traumhaftes Bergpanorama und dazu die Morgensonne, die mir ins Gesicht scheint ...
Was will man mehr?
Schöne Bilder habt ihr da auf der Kienbergtour. Da bekommt man wieder Lust mitzuradeln. Die Fairpfegungsstation - nicht schlecht !
Erstellt von: Stefan am 04.08.2010 12:27... Wambach...
Mehr ......ihr in Wambach, fast bei mir daheim und ich kann nicht dabei sein! ;-(
Genießt die Zeit in Wambach, lasst euch von der Kirchenglocke nicht nerven und habt viel Spaß bei "Mit der Kuh auf du und du"!
Bis Samstag zur letzten Etappe, liebe Grüße
Maria
Erstellt von: Maria am 04.08.2010 20:26War echt schön, Euch alle heute wieder zu sehen, bei der Fairpflegungsstation.
Mehr ......Also wenn das Wetter (die Einschränkung mach ich) am Freitag nicht so ist, wie es im Wetterbericht heißt, dann komm ich morgens mit dem Rad nach Wambach
Erstellt von: Martin am 04.08.2010 21:57 -
Mehr ......
„Müde Glieder, aber ein wacher Geist“ – so beschreibt KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser den Zustand der rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bundesweiten Radtour der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) unter dem Motto „STILvollerLEBEN – Aktiv für Kritischen Konsum“. Seit dem 23. Juli und noch bis zum 8. August sind sie an den unterschiedlichsten Orten Deutschlands unterwegs, um ins Gespräch über die KLJB und Verbraucherfragen zu kommen. Über 400 Kilometer stecken ihnen schon in den Waden, weitere 150 sollen folgen. Längere Teilstrecken legen sie mit der Bahn zurück. Die Teilnehmerzahlen variieren von Tag zu Tag zwischen 20 und 50 Personen, viele Jugendliche fahren nur Teilstrecken mit oder sind nur für einen Abend dabei.
„Schon jetzt haben die vielen kleinen und großen Aktionen und Begegnungen der Tour unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagt Kleiser. In den vergangenen Tagen haben die Jugendlichen zum Beispiel Bauernhöfe mit innovativen regionalen Vermarktungskonzepten besucht, sich bei einem Thementag mit den fragwürdigen Herstellungsbedingungen von Handys beschäftigt und die ausgefeilten Nachhaltigkeits-Konzepte von KLJB-eigenen Bildungshäusern kennengelernt. Am 23. Juli war die Tour in Berlin gestartet; bisher führten die Etappen durch Brandenburg, das Osnabrücker Land, das Münsterland, Westfalen, Thüringen, Franken und Oberschwaben. „Einerseits wollen wir mit der Tour zeigen, wie man alternativ mobil sein kann, andererseits wollen wir auch andere Menschen mobilisieren, ihr Leben nachhaltig zu gestalten“, sagt Kleiser. Auf der Strecke diskutierten die Jugendlichen an zahlreichen Marktplätzen, Picknickplätzen, Bahnhöfen und Zügen mit den unterschiedlichsten Menschen darüber, was sie bewegt.
Neben dem Thema „Kritischer Konsum“ ist die innerverbandliche Vernetzung der KLJB-Mitglieder ein wichtiges Ziel der Tour. „Besonders wertvoll für den Bundesverband ist, dass wir mit Mitgliedern der Basis in Kontakt kommen, die sonst nur wenig Bezug zur Bundesebene haben“, erläutert Kleiser. Die Teilnehmenden wiederum bekommen viele Impulse zum Kritischen Konsum, die sie idealerweise in den Alltag mitnehmen. „Ich will in Zukunft noch mehr darauf achten, woher meine Lebensmittel kommen und wie ich die für meinen Lebensstil nötigen Ressourcen etwas eindampfen kann“, sagt KLJB-Mitglied Christian Gabler aus Kempten im Allgäu, der die kompletten 17 Tage der Tour dabei ist.
„STILvollerLEBEN – Aktiv für Kritischen Konsum“ ist das aktuelle Schwerpunktthema des KLJB-Bundesverbands. Kritisch zu konsumieren heißt für KLJBlerinnen und KLJBler, bewusst zu leben, verantwortungsvoll zu konsumieren und nachhaltig zu handeln. Die großangelegte „Tour“ bildet den Höhepunkt eines dreijährigen Bildungsprojekts. Auf der 3.000 Kilometer langen Tour (davon rund 550 mit dem Rad) durch zwölf Diözesen lernen die Teilnehmenden gelungene Projekte aus diversen Teilbereichen des Kritischen Konsums kennen.
Johanna!!!!!!
Kaum im Zug schon wieder am arbeiten. Wo soll das nur enden?
Erstellt von: Christian am 03.08.2010 13:19 -
Gewisse Dinge muss man einfach miterlebt haben. Erzählungen oder Fotos können einfach nicht das rüberbringen, was WIRKLICH passiert ist.
Mehr ......Deshalb gibt es auch von unserer zweistündigen Donau-Floß-Fahrt (und aus versicherungstechnischen Gründen) keine Fotos.
Kurz zum Rahmen: Der KLJB-Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart hielt für unseren Pausentag in Heiligkreuztal ein ganz besonderes Bonbon bereit: In vier Gruppen waren wir gefordert, aus Kanistern, Brettern und Schrauben ein schwimmfähiges Floß zu bauen, auf dem wir uns etwa sechs Kilometer donauabwärts bewegen sollten. Eine unvergessliche erlebnispädagogische Erfahrung, die viele von uns noch nie gemacht hatten (und wahrscheinlich auch nicht mehr machen werden).
Die ersten paar Kilometer lief alles perfekt. Wir lernten von Johanna Ruderkommandos, Christian demonstrierte sogleich seine Hecksteuer-Qualitäten und es lief alles glatt. Immer schön die Strömung ausgenutzt, immer schön „Warschau“ bei drohenden Hindernissen, man hatte sogar Zeit, sich zu unterhalten.
Dann übernahm Uli das Steuer. Zu der Zeit waren wir so schnell, dass wir beschlossen, ein wenig auf die hinter uns liegenden Flöße zu warten. Also steuerte Uli souverän das Ufer, bzw. einen ins Wasser ragenden Baum an. Christian überschätze mal wieder seine Kräfte und versuchte das Floß anzuhalten, leider mit fatalen Folgen. Er wollte nämlich das gesamte Boot durch ein Festhalten am Baum gegen die Strömung halten. Doch als er bemerkte dass die Strömung zu stark und das Floß zu träge war, drohte der Baum ihn bereits zu erschlagen. Kurzerhand sprang er filmreif (Tarzan, James Bond, Indiana Jones, …) auf den Baum und ließ das Floß unter ihm hinweg gleiten. Als das Boot unter dem Baum hindurch war, sprang er beherzt Richtung Floß. Wir sahen ihn schon im Wasser liegen. Aber nein! Der Sprung gelang! Stattdessen waren Dominik und Johanna jetzt bis zum Bauchnabel durchnässt. Dies wurde zum einen durch die verlorene Balance als auch durch das fluchthafte Verlassen seines Platzes von Klaus verursacht. Dieser lag quer über den Bug des Bootes und schrie statt zu paddeln.
Nachdem wir wieder einigermaßen in der Strömung lagen, übernahm Johanna das Steuer und wir lernten hautnah die Flora und Fauna der Donauuferböschungen kennen. Büsche und Äste aber auch eine Schnecke nahmen wir auf unserer weiteren Fahrt mit flussabwärts.
Was man noch positiv hervorheben muss, ist das gegenseitige Aufeinander-Aufpassen der Bootsinsassen. Christian hat eine Bremse auf der Schulter? Keine Panik, Johanna verscheucht sie durch einen kräftigen Schlag auf das Schulterblatt. Dieser war jedoch so kräftig ausgeführt, dass Christian um ein Haar das Gleichgewicht verloren hätte.
Wir hatten unser Boot so gut im Griff, dass wir sogar ein waghalsiges Manöver durchführen konnten. Wir haben das Boot auf der Stelle gewendet und uns auf unseren Plätzen um 180 Grad gedreht.
Wer das jetzt gelesen hat, und nur mäßig witzig findet, dem sei gesagt: Gewisse Dinge muss man einfach miterlebt haben.
Hey Christian, Du am Steuer? Und Ihr seid nicht falsch in einen Nebenfluss abgebogen? Starke Leistung! *aufdieSchulterklopf*
Erstellt von: Dirk am 03.08.2010 11:27Es war nicht ganz einfach geb ich zu, so nen erfahrenen Routenplaner wie hätten wir schon noch gebrauchen können.
Erstellt von: Christian am 03.08.2010 13:17Mir war ja schon klar das ich es bereuen werde, nicht noch länger mit dabei gewesen zu sein.
Mehr ......Aber jetzt wo ich eure Beiträge lese und die Fotos sehe wird einem bewusst wie viel Spiel Spaß und Spannung man verpasst. Eben eine richtige Ü-Tour um die langeweile im Urlaub zu vertreiben und mit KLJB'ler und lerinnen eine Menge zu erleben!
ICh würde mal sagen, bzw ich hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt!
Erstellt von: Katrin aus Havixbeck am 03.08.2010 15:14 -
Nach über einer Woche sitzen wir heute den ersten Tag nicht auf dem Rad.
Deshalb war heute erst einmal ausschlafen angesagt. Anschließend haben wir "Landopoly" gespielt.
Mehr ......Dabei haben drei Teams an ihrem jeweiligen Dorf gebaut und im Wettbewerb versucht, in Infrastruktur für das Dorf zu investieren. Um das Geld für diese Investitionen zu verdienen, mussten diverse (meist kreative) Aufgaben gelöst werden.
Mein Team hat es geschafft, einen Kindergarten zu bauen. Auch ein buntes Vereinsleben, einen Arzt und eine Kneipe konnten wir uns leisten. Aber für eine Grundschule oder gar eine weiterführende Schule fehlte uns das Geld. Deshalb waren wir darauf angewiesen, Kooperationen mit anderen Dörfern einzugehen, um deren Schulangebote mit nutzen zu dürfen.
Jetzt am Nachmittag ist der größte Teil der Truppe Floß fahren auf der Donau. Da ich gesundheiltich etwas angeschlagen bin, lasse ich mir diesen Spass entgehen und bleib im Bett. Hoffentlich geht es morgen wieder besser.
heute ruhetag
Erstellt von: elfriede am 03.08.2010 22:16 -
So schlecht ist die Internetverbindung plötzlich doch nicht mehr.
Mehr ......Das nutze ich für diese kleine Geschichte.
Ansbach ist die Heimatstadt unserer Referentin für Internationale Entwicklung, Susanne Rauh. Als wir die Tour planten, war irgendwann klar, dass uns die Reise auch durch die Regierungshauptstadt von Mittelfranken führen würde. Wie es der Zufall wollte, hatte Susanne eine Hochzeitseinladung an diesem Tag und wollte für ein paar Stunden aus der STILvollerLEBEN-Truppe aussteigen.
Ankunft mit dem Regionalexpress am Bahnhof Ansbach, mit offenen Zugfenstern. Eine Frau und ein Mann blicken suchend in die Abteile. "Die sehen nach Radfahrern aus", meinte der Mann bei unserem Anblick. Es waren Susannes Eltern, die ihre Tochter in Empfang nehmen wollten. Aber nicht nur das. Unter dem Arm hielt Herr Rauh eine rote Tasche mit einem Herz-Aufdruck. Eine Thermo-Tasche. Es gab Eis für uns alle! Wir hatten sogar so viel, dass wir einigen unserer Mitreisenden etwas abgeben konnten. (Wie passend, dass es an diesem Tag sehr schwül war und die Klimaanlage NATÜRLICH nicht in Betrieb war).
Danke auch an Dominik, der in einem Radio-Interview just auf diese Möglichkeit des Eis-Anbietens aufmerksam gemacht hatte. Gegen TrittbrettfahrerInnen hätten wir nichts einzuwenden.
Gleich zweimal Eis an einem Tag und ich musste schon nach dem ersten Eis aussteigen! ;-(
Erstellt von: Maria am 02.08.2010 22:07Supersache das mit dem Bahnhofseisservice.
Wie jetzt zweimal Eis? Wo hattet ihr denn das erste Mal das Vergnügen.
Erstellt von: Stefan aus Gaukönigshofen am 02.08.2010 22:33muss da schon mal petzen... das erste Eis gabs schon in Würzburg. Aber was soll man sonst auch mit fast einer Stunde Aufenthalt anfangen! Für mich war es auf jeden Fall ein schöner Ausstieg!
Erstellt von: Maria am 04.08.2010 20:18Och menno, kaum bin ich weg esst ihr eis :)
Erstellt von: Moe am 07.08.2010 00:14 -
Es ist jeden Tag eine Herausforderung, aber momentan ist es besonders schwer. Unsere mobilen Internet-Sticks sind hier in diesem Funkloch kaum zu gebrauchen.
Mehr ......Das angeschlossene Tagungshaus verfügt zwar über einen PC - der aber nur den allerelementarsten Anforderungen entspricht. Ihr werdet also voraussichtlich die nächsten Stunden nicht so viel von uns lesen.
Wir sind aktuell in Heiligkreuztal angekommen und spielen das Spiel "Landopoly" der KLJB Rottenburg-Stuttgart. Dabei sind die einzelnen Gruppen gefordert, ein Dorf nach ihren Wünschen aufzubauen. Natürlich nicht ohne Einflüsse von außen... Ob Gruppe 1 wohl der Versuchung widerstehen kann, ein atomares Endlager in seiner Gemeinde zu genehmigen? Es winkt eine Menge Geld. Derweil ist Gruppe 2 schwer mit dem Aufbau von Freizeitangeboten für Jugendliche beschäftigt. Es bleibt spannend - stilvollerleben.de berichtet. Nur leider nicht so regelmäßig und foto-unterstützt wie unsere EndkundInnen das von uns gewöhnt sind.
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Bergfescht (wie man hier im Schwabenländle sagen würde), Zeit für eine körperliche Inspektion.
Mehr ......Wie hat die Gruppe die erste Woche überstanden, welche körperlichen Schäden davon getragen, welche Verbesserungen bei der Fitness sind festzustellen? Mein Fazit fällt zweigeteilt aus. Zum einen gibt es das ein oder andere Wehwehchen zu beklagen. „An meinem Oberschenkeln schmerzen mir Muskeln, von denen ich gar nicht wusste dass es sie gibt“, so David, ein treuer Mitfahrer in Gruppe 2. Auch Treppen steigen (vor allem aufwärts) fällt dem einen oder der anderen immer schwerer. Auch Gesäßmuskeln (intramuskuläre Fettmasse) schmerzen, vor allem an Nähten der Hosenpolster. Ein weiteres Problem ist die Zufuhr an Kalorien. „Ich kann hier ja gar nicht so viel Radfahren, wie ich jeden Tag fresse“, so ein anonymer Teilnehmer oder eine Teilnehmerin.
Auf der anderen Seite werden wir von Tag zu Tag besser, schneller und ausdauernder. „Kondition kommt vom fahren“, zitiert Wenger Die Zeit. Hügel, die in den ersten Tagen für einige Teilnehmende noch fast unüberwindbar schienen, werden jetzt in hohen Gängen zur Erholung genutzt. Einige von uns nutzen Tage mit weniger als 50 Kilometern sogar zum morgendlichen Joggen im Wald. Heute wurde sogar noch ein kleiner Umweg mit Panoramaausblick geradelt, nur um auf dem Rad zu sitzen.
Mein Fazit: Was einen nicht umbringt, machen einen nur härter. Kleine Wehwehchen gehören wohl dazu, doch alles in allem hat die Gruppen sich in der ersten Woche gut eingerollt und blickt voller Erwartungen in die zweite Tourwoche. Das Motto für diese könnte lauten: Straffe Beine, dicker Bauch.
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Das Ein- und Auspacken begleitet unsere Gruppe nun seit dem ersten Tag. Es ist mittlerweile ein Verfahren, dass in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Mehr ......Nichtsdestotrotz sind, glaube ich, die meisten von uns froh, dass wir einmal an einem Ort für zwei Nächte bleiben dürfen und das Prozedere unterbrechen können. Das Vagabundendasein hat schon auch anstrengende Seiten!
Den Tag beginne ich immer folgendermaßen:
Wecker ausstellen – man war ja eh von den unterschiedlichsten Geräuschen wach
Ohropax aus den Ohren nehmen
Aufstehen
Die Zahnbürste in der leicht feuchten Waschtasche suchen – Wo war jetzt nochmal die Zahnpasta?
Auf zum Bad – hier trifft man mit verwurschtelten Haaren schon mehr Leute als erwartet!
Wieder zurück
Schlafsack einräumen
Dreckwäsche in die eine Tüte
Saubere Sachen in fünf verschiedene Tüten
Wo war noch einmal der zweite rote Socken?
Rucksack zuschnüren, Isomatte einrollen, Schlafsack dranklemmen
Handtuch – noch halb feucht – zusammenlegen und in die Waschtasche
Alles zum Sprinter bringen
Radtasche vorne ans Fahrrad klemmen
Stullenpaket machen, in die Seitentasche tun und ans Fahrrad klemmen
neues Wasser in die Fahrradflasche einfüllen, halbe Magnesiumtablette rein und ans Fahrrad
Fahrrad aufschließen, Handschuhe an, Sonnenbrille auf, Helm auf und los geht’s.Abends wiederholt man das gleiche nur Rückwärts:
Anhalten, Helm ab, Sonnenbrille ab, Handschuhe aus, Fahrrad abschließen Fahrradflasche abnehmen und ausleeren Seitentasche abklemmen, Vordertasche abklemmen, ins Haus bringen Gepäck vom Bulli holen Halbfeuchtes Handtuch aus der Waschtasche nehmen und aufhängen Rucksack aufschnüren, Isomatte ausrollen, Schlafsack abklemmen Saubere Sachen aus den verschiedenen fünf Tüten holen Duschen, wieder zurück, Dreckwäsche auf einen Haufen schmeißen Schlafsack ausrollen Ins Bett gehen Zur Sicherheit Wecker stellen Ohropax in die Ohren stecken
dieses Prozedere ging mir sogar schon etwas auf die Nerven, wenn ich ehrlich sein darf.
Mehr ......und wir sind nur 4 Tage mitgefahren ;)
VIEL SPASS WEITERHIN IHR LIEBEN! und grüßt alle (wer auch immer diesen Kommentar liest)
Erstellt von: Lea aus Havixbeck am 01.08.2010 19:17Ich habe nun meinen Rucksack wieder endpackt und die Kleidung dem normalen Waschzyklus zugeführt.
Mehr ......Ich denke die Maschine hatte noch nie so viele verschwitzte Shirts auf einmal in sich.
Und zu allem Erstaunen kamen aus meinem Rucksack noch ungebrauchte Dinge heraus. Warum habe ich diese nur mitgenommen? Doch nicht um der langen Hose Deutschland zu zeigen? Dann hätte ich sie für dieses Erlebnis auch aus dem Rucksack herauslassen müssen.
Erstellt von: David am 02.08.2010 14:19Da hast Du aber noch was vergessen, Theresia.
Mehr ......Wenn auch eigentlich unerheblich für diese Aufzählung, fehlt mir doch die allabendliche Stärkung am Grill sowie mit isotonischen Hopfen-Malz-Getränken.
Außerdem: nur eine halbe Magnesium-Tablette in eine Fahrradflasche? Da gehören 2 rein!
Erstellt von: Dirk am 03.08.2010 11:17 -
Heute sind wir mit dem Zug unterwegs.
Mehr ......Da wir mit den verschiedensten Regionalbahnen aus dem Frankenland in das gelobte Oberschwaben ziehen, haben wir das Glück, dass wir an den verschiedensten Bahnhöfen umsteigen dürfen. So fahren wir über Würzburg, Günzburg, Treuchtlingen und Ulm nach Riedlingen. Dort werden wir in Heiligkreuztal erwartet.
Soeben habe ich Würzburg passiert und dort bin ich zur Belustigung der restlichen Gruppe in eine allgemeine Personenkontrolle geraten. Wie sich das bei einer ordentlichen Kontrolle gestaltet werde ich nun kurz beschreiben: Wird man nach einem Ausweis gefragt, ist es nicht ausreichend, den abgelaufenen Personalausweis zu zeigen. Besser ist es, gleich den gültigen Reisepass zu ziehen. Die Frage noch Drogen und Waffen habe ich verneint, aber sofort auf mein Fahrradwerkzeug hingewiesen. Über diese Ausstattung war der Beamte erstaunt und zugleich beeindruckt, was solch Werkzeug alles kann. Auf das Auffinden der Gummihandschuhe, die die Hände vor geölten Ketten schützen, wollte er glücklicherweise keine Beschreibung…
Hallo David - da sieht man, eine Woche mit der KLJB auf STILvollerLeben Tour und man ist gut gelaunt und glücklich.
Da glauben dann selbst die Gesetzeshüter da wären Drogen im Spiel.
Mehr ......Radfahren mit der KLJB verleiht eben Flügel.
Erstellt von: Stefan aus Gaukönigshofen am 02.08.2010 22:54Ich kann die Entscheidungsgrundlage des Herren nicht verstehen, habe ihn aber auch nicht danach gefragt. Ich war eher schlicht gekleidet mit Hut, radfahr Sonnenbrille und der roten Latzhose.
Mehr ......Die restlichen Kontrollierten die ich erblicken konnte waren nicht so farbenfroh, um nicht zu sagen in schwarzer Kleidung.
So ist es wenn man STILvoll durchs Land zieht.
Erstellt von: David am 03.08.2010 09:11Deine Werkstattausrüstung durfte ich ja auch schon im Einsatz bewundern - vielen Dank nochmal dafür!
Mehr ......Und die übrigen Teilnehmer sollten auch dankbar sein, dass der Gesetzeshüter diese keiner kriminaltechnischen Untersuchung unterzogen und damit aus dem Tour-Kreislauf entzogen hat.... ;-)
Erstellt von: Dirk am 03.08.2010 11:05 -
Da lacht das Bajuwaren- und natürlich besonders das Frankenherz, dass wir nach neun Tagen Tour in Fladungen endlich hoheitlich-bayrisches Gebiet errreicht haben.
Mehr ......Natürlich durfte da beim Grenzübertritt aus Hessen kommend die (etwas lausige) Darbietung der Bayernhymne nicht fehlen. Die Tatsache dass wir uns eigentlich in Franken befanden und die ja ihre eigene Hymne haben, war zu der Zeit zweitrangig. Wir hoffen dass die Tour hier genauso super weitergeht wie sie bisher war.
Gott mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen walte Seine Segenshand!
Mehr ...
Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau...
Und erhalte dir die Farben Seines Himmels, weiß und blau!Gott mit dir, dem Bayernvolke, dass wir, uns'rer Väter wert,
fest in Eintracht und in Frieden bauen uns'res Glückes Herd!
Dass mit Deutschlands Bruderstämmen einig uns ein jeder schau
und den alten Ruhm bewähre unser Banner, weiß und blau!Erstellt von: Wolfgang am 31.07.2010 22:37Naja, also auch als Bayer muss ich sagen, dass die Darbietung der "Schwaben-Hymne" im Rahmen des Kultursommers schon auch ned schlecht war - wie überhaupt der ganze Abend in Dipbach.
Mehr ......Allen, die von da noch weiter radeln erst mal noch viel Spaß und keinen Platten!
Erstellt von: Martin am 01.08.2010 12:49klingt ja alles super! schön für die bayrischen unter euch endlich im schönen bayern angekommen zu sein :) viel spaß weiterhin und ich weiß, dass ihr das schafft!!
Erstellt von: Lea aus Havixbeck am 01.08.2010 19:13... und ich hab die Grenze zu Bayern übersehen... schade über mein hessengebeuteltes Bayernhaupt!
Erstellt von: Maria am 02.08.2010 22:02Da es ja auch schon durch´s Westfalenland ging:
Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen,
Der in dem Schoß der Reben liegt,
Wo in den Bergen liegt das Eisen,
Da hat die Mutter mich gewiegt.
Mehr ......Hoch auf dem Fels die Tannen steh'n,
Im grünen Tal die Herden geh'n,
Als Wächter an des Hofes Saum
Reckt sich empor der Eichenbaum,
|: Da ist's, wo meine Wiege stand,
O grüß dich Gott, Westfalenland! :|
Wir haben keine süßen Reden
Und schöner Worte Überfluss
Und haben nicht so bald für jeden
Den Brudergruß und Bruderkuss.
Wenn Du uns willst willkommen sein,
So schau auf's Herz, nicht auf den Schein,
Und schau uns grad hinein ins Aug',
Gradaus, das ist Westfalenbrauch!
|: Es fragen nicht nach Spiel und Tand
Die Männer aus Westfalenland. :|
Und unsre Frauen, unsre Mädchen,
Mit Augen, blau wie Himmelsgrund,
Sie spinnen nicht die Liebesfädchen
Zum Scherze für die müß'ge Stund'.
Ein frommer Engel Tag und Nacht
Hält tief in ihrer Seele Wacht,
Und treu in Wonne, treu in Schmerz
Bleibt bis zum Tod ein liebend Herz.
|: Glückselig, wessen Arm umspannt
Ein Mädchen aus Westfalenland. :|
Behüt' dich Gott, du rote Erde,
Du Land von Wittekind und Teut,
Bis ich zu Staub und Asche werde,
Mein Herz sich seiner Heimat freut!
Du Land Westfalen, Land der Mark,
Wie deine Eichenstämme stark,
Dich segnet noch der blasse Mund
Im Sterben, in der letzten Stund'!
|: Land zwischen Rhein und Weserstrand,
behüt' dich Gott, Westfalenland! :|
Erstellt von: Dirk am 03.08.2010 11:00Nachdem beim Eintritt in den Freistaat Bayern von ein paar wenigen Radlern unserer Gruppe die „Bayern Hymne“ lauthals vorgetragen wurde, waren wir Schwaben natürlich im Zugzwang!!
Mehr ......Aber für unsere Schwaben-Hymne musste ein würdigerer Platz gefunden werden!
Dieser war dann am Abend beim Kultursommer in Dipbach gegeben, wo wir 4 Schwaben
Mit kräftiger Unterstützung von unserer „Bundes-Moni“ mitten im Bayernland die
Schwabenhymne „ Mir im Süden“ vor dem kompletten Publikum zum Besten gaben!
Und dafür sogar mit Applaus belohnt wurden !!!
Für alle Schwaben: immer daran denken
„it aufgfalla isch wie it do gsei“
Erstellt von: der ewig Hinterherhechler alias Wenger am 05.08.2010 22:58 -
Die Voraussetzungen heute Morgen schienen gut: Sonnenschein, alle Fahrräder wieder repariert, erst einmal Berg ab, gutes Frühstück – also, alles paletti.
Bis Hilders rollten wir mit viel Spaß ca.
Mehr ......2 km nach unten. Kurz vor dem schönen Örtchen ging es dann allerdings nach links und…bergauf…5km…300 Höhenmeter! Man merkt mittlerweile das Training, denn alle haben diese Steigung mit Bravour gemeistert. Oben angekommen wurden wir dann belohnt. Es hieß nur noch rollen, nicht mehr treten bis nach Fladungen, die nörtlichste Stadt Bayerns.
So kamen einige von uns auch auf über 60 km pro Stunde. Moe hat es dann durch ein spontanes Abbiegemanöver seines Vordermanns erwischt und er hatte Glück. Bei einer wahnsinnigen Geschwindigkeit hat er bei seinem Unfall mehrere Abschürfungen erlitten. Kopf ist heil, nichts gebrochen, er kann noch lachen – wir sind sehr froh, dass es unserem lieben Moe gut geht, so gut, dass er weiter mit uns radeln möchte!
Die ganze erste Etappe ist als wunderschön zu beschreiben. Es war zwar anstrengend, aber die Belohnung war gigantisch. Beeindruckende Naturkulissen, ein sehr niedliches Örtchen, nette Leute im ortseigenen Bauernlädchen und und und.
Jetzt geht es weiter mit dem Bus und dem Zug nach Schweinfurt und von dort aus mit dem Radl nach Dipbach. Wir haben wieder einen guten Ansporn auch den Berg bis zum Landjugendhaus in Dipbach hochzukommen – es erwartet uns heute der KLJB Diözesanverband Würzburg.
P.S.: Das Foto zeigt übrigens das abgeschürfte Trikot nach Moes Sturz.Und: In der Audiodatei gibt's Moes Original-Kommentar zum Unfall.
Angefügte Datei: Unfall_Moe_geschnitten.mp3
Das kommt davon wenn man immer Spiränzchen macht ;-)
Erstellt von: Paddy am 31.07.2010 13:29Naja, mit Blutblasen tippt sichs ned so gut, aber ich kann "ausnahmsweise" gar nix dazu, der Vordermann war schuld.
Moe
Erstellt von: Moe am 31.07.2010 19:05Nix, wer auffährt ist immer Schuld!
Erstellt von: Paddy am 31.07.2010 20:03Oh, sorry, Gute Besserung natürlich :-)
Erstellt von: Paddy am 31.07.2010 21:13super moe, gute aktion von dir :P solange nichts schlimmeres passiert ist, gehts ja noch!
Erstellt von: Lea aus Havixbeck am 01.08.2010 19:10Na ja, immerhin hast Du jetzt neue Putzlappen, wenn mal die Kette abspringt ;-)
Hoffe, es ist alles wieder gut?
Erstellt von: Dirk am 03.08.2010 10:06Wer denn anderes als der Moe! So, die Pflicht hast hinter dir! Jetzt musst an der Kür arbeiten!
Also halt die Ohren steif! Gute Besserung und noch viel Spaß!
Erstellt von: Kiwi am 04.08.2010 19:57Jaja,mir gehts gut, bisschen probleme noch mit den wunden, reparatur kostet ca. 130 € , lerneffekt war auch dabei , jetzt fahr ich nimmer so auf, zumindest bergab ned. Man hoert Von sich. Moe
Erstellt von: Moe am 06.08.2010 23:58 -
Im Moment hab ich zwar schwere Beine und auch mein netter Hintern schmerzt, aber ich konnte auch heute wieder einiges neues sehen und lernen…
Mehr ......Die Hauptbotschaft war für mich heute: Ideen zu spinnen, Mut zu haben und auch neue Dinge in Angriff zu nehmen. Ein gutes Beispiel stellt dabei der von uns besichtigte Bauernhof Hahner bei Fulda dar, der sich den Entwicklungen einer rein expansiven, industriellen Landwirtschaft entzogen hat. Stattdessen hat es die Familie dort geschafft über Jahrzehnte Nischen zu finden, gepaart mit ihren jeweiligen Interessen und Fähigkeiten.
Wenn ich es mir jetzt recht überlege ist das aber für die KLJB ja nicht neues ;-)
Ideen spinnen, bewegen, aktiv sein nach unseren Vorstellungen und Idealen - jeden Tag aufs Neue! - „Lasst uns Spinner, Träumer, Botschafter sein, für dieses Land für diese Welt!“
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Am Morgen war die Gruppe in Dingelstädt (Eichsfeld) aufgebrochen, um sich auf der 75 Kilometer langen Strecke mit den Folgen der Globalisierung der IT-Branche am Beispiel des Handys zu befassen.
Mehr ......Immer mehr Handys werden in Entwicklungs- und Schwellenländern unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt, und bei Produktion und Entsorgung werden ökologische und soziale Standards missachtet. Jedes zweite Handy kommt aus China. „Niedrige Löhne, exzessive Überstunden, Verletzungen des Vereinigungsrechts und mangelnder Gesundheitsschutz sind die wesentlichen Belastungen für die Arbeitenden in den Produktionsländern“, so Referent Jochen Dallmer von der Nichtregierungsorganisation Germanwatch, der eigens aus Berlin angereist war und die KLJB auf dem Drahtesel begleitete. Außerdem enthalte ein Mobiltelefon rund 30 Metalle, deren Abbau auch die Umwelt massiv schädige. „Nicht zuletzt stellen die im Herstellungsprozess nötigen giftigen Chemikalien und Schwermetalle eine Gefahr für Mensch und Umwelt dar“, sagt Dallmer. Natürlich gibt es bei anderen Elektrogeräten genau die gleichen Probleme. „Allerdings halten wir das Handy für ein optimales Produkt, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen“, erklärt KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser.
Die Jugendlichen der KLJB waren tatsächlich hochinteressiert an der Thematik, ließen sich auf Rollenspiele ein und stellten qualifizierte Fragen. „Ein Leben ohne Handy kann ich mir nicht vorstellen. Bisher habe ich mir aber immer gebrauchte Geräte organsiert – darauf will ich auch in Zukunft achten“, so der 16-jährige KLJBler Moritz Wicklein aus Oberlangenstadt im Landkreis Kronach.
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Nachdem das Jammern ja schon vermisst wurde. Hier mal ein kleiner Jammer-Blog.
Mehr ......Alles tut weh, vor allem das Treppen steigen und morgen werden wir wahrscheinlich nicht mal mehr aus dem Bett aufstehen können und dann verpassen wir den Zug und dann werden wir nie in Fulda ankommen und dann werden wir nie wieder die Chance haben, mit dem Geschäftsführer von tegut zu reden und überhaupt... alles ist schrecklich.
Wir wollen Mitleid aber vor allem auch Bewunderung!!! 75 Kilometer liegen hinter uns über Berg und Tal- und mit Berg sind richtige Berge gemeint und mit Tälern richtige Täler. Das musste ja jetzt mal geschrieben werden in Gedenken an Dirk und das schöne Münsterland.
So.Durchhalten ! Nichts ist schöner, als wenn der Schmerz nachlässt.
Erstellt von: Jörg Heidrich am 30.07.2010 09:58Also mir reichte schon der Hohe Hagen in Ennigerloh.
Mehr ......Aber nochmal: IHR SCHAFFT DAS! Ganz einfach STILvoll bergab und vollerLEBEN bergauf! Denkt an mich, ich wäre auch schon mindestens eine Gruppe zurückgefallen.
Erstellt von: Dirk am 30.07.2010 16:33Ich leide natürlich mit euch, also eher mental, und erwarte euch in Bonn zurück mit "strommen Woaden"!
Erstellt von: Alex B. aus B. am 30.07.2010 23:54Jammerblog Teil 2:
Mehr ......Wer hat eigentlich die Theorie aufgestellt, dass man sich bei Muskelkater einfach nur immer weiter bewegen muss damit er weggeht? Ich kann dies auf jeden Fall am heutigen Abend widerlegen. Es stimmt nicht!!! Er ist immer noch da. Vielleicht sollte ich ihm einfach mal einen Namen geben? Da wird die Beziehung doch gleich viel persönlicher und man lernt sich ja auch mit der Zeit immer mehr schätzen…
Erstellt von: Moni am 30.07.2010 23:56Er heißt Günter und heute hat er mich verlassen. Gerade wo wir uns aneinander gewöhnt hatten...
Erstellt von: Moni am 31.07.2010 17:59ihr seid super! ich bin richtig stolz auf euch! ich weiß, dass ich das nicht geschafft hätte & irgendwann habt ihr es auch geschafft! weiter so!
Erstellt von: Lea aus Havixbeck am 01.08.2010 19:06 -
Schon gesehen! – Wenn nicht, dann kommt jetzt der Moment – Hier ist unser bester und einziger Tourpodcast: „Das Tuch im Wandel“.
Mehr ......Hier steckt viel Schweiß, Energie und Geduld drin und vor allem … zwei Stunden weniger Schlaf bzw. Lagerfeuer.
Ihr seht hier verschiedene Anwendungen unseres ultimativen STILvollerLEBEN – Tuchs. WIR SUCHEN – weitere Vorschläge, was man mit dem Tuch so anstellen könnte! Und eine Idee? Für eine ausgefallene Idee schicken wir Euch gerne ein Tuch zum Nachstellen!
Wir würden uns auf viele unterschiedliche Fotos und Ideen freuen!
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Für alle, die es noch nicht wissen, unsere Tourgruppe teilt sich immer in drei Gruppen auf. Gruppe 1 sind die Ambitionierten, Gruppe 2 die Effizienten und Gruppe 3 die Genießer.
Mehr ......Ich habe heute meinen Tag mit der Gruppe 3 begonnen. Es stand ein Berg bevor und den fahre ich als Flachländlerin ja doch eher gemütlich. Nach der kurzen Bergetappe hatte ich dann die Möglichkeit, noch einmal zu wechseln und schloss mich der Gruppe 2 an… Es wurde schon schneller, aber auch die ein paar Höhenmeter habe ich ganz gut überstanden.
Dann kam für eine Prignitzerin der Himmel auf Erde: Ebene Strecken mit ein paar leichten Erhebungen. Da konnte ich nun auch endlich mal durchstarten und schwupps … war ich in der Gruppe 1.
Und wie waren nun die einzelnen Gruppen?
Als Erstes ist zu sagen, dass alle Teams super Leute hatten! Spaßig, fair, gut gelaunt und dynamisch. So habe ich es erlebt. Gruppe 1 fährt doch gerne mal einen Umweg, weil sie an den Ausschilderungen vorbei fährt. Die Gruppe 3 macht gerne mal eine Pause, um den Ausblick, die Region etc. zu genießen oder bei den Steigungen ein wenig zu wandern. Gruppe 2 fährt stringent den Weg, kommt pünktlich am Ziel an und hat einen guten Überblick.
Natürlich hatten alle andere Stile, die Strecke von über 70 km anzugehen, aber alle haben immer geschaut, dass alle dabei sind, die Leute mitkommen und die Stimmung grandios ist. Auch einen anderen Punkt hatten alle gemeinsam - gegen einen Halt in einem regionalen Biergarten hat keine Gruppe etwas … dafür lohnt sich immer eine Pause.
Mein Fazit: Bei der STILvollerLEBEN – die Tour kann man auf unterschiedliche Art und Weise STILvoll radeln!
Theresia, du sogar in Gruppe 1?! Wahnsinn ;-)
Weiter so, miteinand!
Erstellt von: Karin aus Paderborn am 30.07.2010 11:06Das klingt ja alles super...ich vermisse die Tour schon sehr und vor allem die Dialekte von euch allen...
Mehr ......mir war immer die Gruppe 3 am sympathischsten und bin dieser auch treu geblieben so lange wie wir dabei waren! ich wünsche euch weiterhin noch super viel spaß!
Erstellt von: Lea aus Havixbeck am 01.08.2010 18:59 -
Heute ging es von Dingelstädt nach Eisenach. 75 Kilometer über Berg und Tal gespickt mit inhaltlicher Auseinandersetzung mit Produktionsbedingungen für IT-Geräte.
Mehr ......Habt ihr gewusst, dass zum Beispiel an der Produktion eines Mobiltelefons rund 40 Unternehmen beteiligt sind; vom Abbau der Rohstoffe bis zum Vertrieb des fertigen Produkts?
Das und vieles mehr über Arbeitsbedingungen von Arbeitern in den verschieden Fertigungsstufen der Geräte haben wir auf dem Weg zum Thema IT gehört. Der Mann, der sein Wissen mit uns geteilt hat, ist Jochen Dallmer, der bei Germanwatch für das Projekt „MAKE IT FAIR“ arbeitet. Wer mehr über das Projekt, das faire Produktionsbedingungen für IT-Geräte zum Ziel hat wissen will, kann sich auf www.makeitfair.org informieren.
Die Etappen zwischen den inhaltlichen Stationen habe ich heute sehr genossen. Es war alles dabei. Kräftezehrende Anstiege, rasante Talfahrten und gemütliches Rad fahren entlang der Werra. Dabei haben wir am Nachmittag einen Bioland-Hof mit Gastronomie, Gästezimmern, Käserei und Hofladen entdeckt. Natürlich sind wir dort gleich eingekehrt. Leider waren wir zu früh um das eine oder andere verlockende Angebot aus der Speisekarte zu kosten.
In Eisenach angekommen haben wir bei Handyläden eine Feldstudie durchgeführt, welche Informationen man denn von Fachhändlern zu fairer oder unfairer Produktion von Mobiltelefonen erhält und inwiefern sich die Unternehmen um das Recycling der Geräte bemühen. Ich sage nur, die Ergebnisse waren sehr differenziert ...
Den Abend verbringen wir nun also in der Jugendherberge. Was die Getränkeversorgung hier betrifft, mussten aber selber aktiv werden, um sie STILvoll zu gestalten. Theresia und Anna waren so nett, und haben für uns regionale und faire Getränke besorgt, nachdem das Haus hier nur Produkte des Coca-Cola Konzerns anzubieten hatte.
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Bei der Station in Dingelstädt stand das Kennenlernen des Dekanats und der Menschen vor Ort im Mittelpunkt.
Mehr ......Denn im September startet die KLJB hier das Jugendprojekt „Wir bewegen das Land – Jugendliche im Dekanat Dingelstädt gestalten neue Lebensräume“. So konnten Jugendliche aus Dingelstädt und Umgebung sich an diesem Abend über die Arbeit der KLJB informieren und mit Landjugendlichen etwa aus dem Allgäu, dem Münsterland oder aus dem Rheinland ins Gespräch kommen.
„Mit dem Projekt in Dingelstädt wollen wir das ehrenamtliche Engagement in der Region fördern und Jugendliche vernetzen“, erläutert KLJB-Bundesgeschäftsführerin Theresia Runde. Der Jugendverband will Kinder und Jugendliche motivieren, nach ihren eigenen Interessen einen Aktionsplan zu entwickeln. „Uns ist aber wichtig, dass wir kein fertiges Aktionsprogramm vorgeben“, so die frisch eingestellte Projektreferentin Susanne Macho aus Heilbad Heiligenstadt. Zusammen mit dem Dingelstädter Kaplan Steffen Riechelmann und dem 19-jährigen KLJBler Manuel Troike, der ein Freiwilliges Soziales Jahr für das Projekt leistet, bilden sie das verantwortliche Team vor Ort. „Wir können es kaum erwarten, dass es im September endlich losgeht“, sagt Kaplan Riechelmann. Ähnlich geht es auch den an dem Abend anwesenden jungen Leuten: „Wir sind alle sehr gespannt auf das neue Projekt hier. Es ist super, dass so wieder neuer Schwung in die Jugendarbeit im Dekanat kommt“, sagt ein Jugendlicher.
Für jugendgemäße Unterhaltung sorgten die Rockband „Die netten Typen“ aus Dingelstädt und Sänger und Gitarrist Martin Wolf im Vorprogramm. Kaplan Riechelmann hatte die Musiker für den Abend angefragt, weil sie im Winter regelmäßig im Jugendhaus proben. Der anwesende KLJB-Bundesvorstand war von der Musik so begeistert, dass sie die 5-köpfige Gruppe spontan zum KLJB-Bundestreffen 2011 in Ochtendung bei Koblenz einlud, zu dem rund 1.500 Besucherinnen und Besucher erwartet werden.
Hallo liebe RadlerInnen!
Seid ihr gut über die Berge gekommen heute?
Es war eine tolle Zeit mit euch im Münsterland und in Hoink!
Mehr ......Viel Spaß weiterhin, gutes Durchhaltevermögen, "stilvolles leben" und gleich eine möglichst schnarchfreie Nacht ;-)
LG Karin
P.S.: Der Blog ist wirklich super! So können wir alle immer dabei sein und die Tour weiter verfolgen!
Erstellt von: Karin aus Paderborn am 29.07.2010 22:25...wär gern noch weiter mit euch gefahren! War wirklich schön!
Mehr ......Und noch ein kleiner Tipp an alle, die auch spontan noch Zeit haben in den nächsten Tagen: Schwingt euch auf´s Rad und fahrt mit! Es lohnt sich!
Erstellt von: Karin aus Paderborn am 29.07.2010 22:30 -
Die KLJB reagiert damit auf ein akutes Problem der STILvollerLeben-Tour und folgt damit der Initiative der Nicht-Schnarchenden.
Mehr ......Damit können im Sinne eines Diversity Managements die Bedürfnisse aller Teilnehmenden berücksichtigt werden und dies unter besonderer Beachtung des Kritischen Konsums: Ohropax als Einwegartikel werden nicht länger benötigt!
Innerverbandlich wird dabei die Rolle des Bundesvorstands diskutiert, der sich zwar nicht einheitlich, aber doch mit großer Mehrheit der Schnarchenden-Fraktion angeschlossen hat …
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Ja wirklich- wir haben auch Tour-Trikots! An dieser Stelle möchten wir sie euch mal vorstellen und natürlich auch die bisherigen PreisträgerInnen präsentieren.
Mehr ......Ein herzlicher Dank geht an Zoe und Marlon, den Kindern von Thomas für die Unterstützung bei der Gestaltung. Folgende Trikots haben wir entworfen:
Es gibt ein „Kritischer Konsum-Trikot“, das für besondere Leistungen in diesem Bereich verliehen wird.
Das zweite Trikot ist dem Aspekt der „Kommunikation“ gewidmet. Wer also viele Kontakte knüpft, viele Flyer verteilt oder sich beispielweise einfach am Lagerfeuer hervortut ist für dieses Trikot prädestiniert.
Ein besonders schönes Trikot ist das „STIL-Trikot“. Es wird von einem Günter Netzer-Portrait geziert. Es steht für das beste Outfit, die schönste Fortbewegung oder für besonders stilvolle Beiträge zur Tour.
Das letzte Trikot ist das „Nachhaltigkeits-Trikot“. Hier geht es dann eben um sehr nachhaltiges Engagement und auch hier sind bei den Nominierungsbegründungen der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Tagsüber können Leute nominiert werden und abends findet dann die feierliche Verleihung statt. Immer wieder schön!
Hier die bisherigen PreisträgerInnen im Überblick:
KK:
Thomas für seine besonderen Leitungen im Teilbereich der Mobilität. Er fuhr zu seiner Einstiegsstation 70 km mit dem Fahrrad (mit Gegenwind) und hatte dann mit uns noch einmal 20 km zurückzulegen.
Jonas für seine herausragenden Backkünste. Er verwöhnte uns mit 5 verschiedenen Kuchen bei der Ankunft in Hoinkhausen.
Susanne da sie Ressourcen klug und sinnvoll einteilt und ganz entspannt den wirklich steilen und langen Anstieg heute bewältigt hat. (Das Trikot ist übrigens optisch an das Bergtrikot angelehnt- wie passend!)
Kommunikation:
Lea, die an ihrem ersten Tag nach 1 km gleich mal vorgab einen Platten zu haben, nur um die Gruppe gleich mal vor eine gruppendynamische Herausforderung zu stellen und so in Kommunikation zu bringen. Die Herausforderung wurde bravourös gemeistert.
Dominik, da er beim Schützenfest bis in die frühen Morgenstunden den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung gesucht hat und dafür, dass er sogar am Berg immer noch redet.
Stefan, da er die letzten Tage immer in Gruppe zwei mitgefahren ist und heute während der Fahrt sich spontan Gruppe drei angeschlossen hat, damit er mal mit anderen Leuten beim Radfahren quatschen kann.
STIL:
Christian, der Gentleman, der am Berg immer bereit ist Unterstützung durch Anschieben zu leisten.
Wenger, der einfach mal das geilste Fahrrad hat und liegend durch die Welt reist.
Die Band „Die netten Typen“ aus Dingelstädt, die heute für uns ihr erstes Konzert gegeben haben und wirklich mal den Stil der Tour geprägt haben. Danke an euch - war echt genial!
Nachhaltigkeit:
Dirk, der uns auf kürzesten Wegen umsichtig zum Ziel geführt hat und somit die Kräfte seiner MitfahrerInnen sinnvoll eingesetzt hat.
Daniela, die nachhaltig mit ihren Kräften umgegangen ist und einfach mal bei Uli im Sprinter mitgefahren ist.
Käthe, die ihre Gruppe nachhaltig motiviert hat indem sie die ganze Zeit gesungen und Anfeuerungsrufe kreiert hat. Das war heute bei diesem Anstieg auch echt nötig...
Soweit mal der aktuelle Stand. Glückwunsch an alle bisherigen TrikotträgerInnen. Die Trikots werden natürlich auch von Tag zu Tag wertvoller, da der Schweiß der VorgängerInnen das Ganze noch mehr aufwertet. Mal schauen wer sich morgen freuen darf.
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Hier erlebt man was. Gestern sind wir nach einer schönen Tour in Hoinkhausen angekommen.
Mehr ......Nach einer kurzen Pause wurden Uli und ich gefragt, ob wir nicht Lust hätten, einen Podcast zu drehen...Klar, warum nicht! Wir wussten allerdings nicht, dass man für vier Minuten Film tatsächlich vier Stunden Produktionszeit brauchten. Macht nichts, hat superviel Spaß gemacht, danke an Tom und Matthias. Um ein Uhr nachts hatten wir dann ein Ergebnis - bald könnt Ihr es hier sehen!
Heute morgen hieß es dann auf nach Dingelstädt...es gäbe einen hohen Berg. Als wir an diesem ankamen, fand ich als Prignitzerin eher, dass es sich um einen monströsen Berg zur Burg Scharfenstein handelt. Für alle, die es nicht wissen, die Prignitz liegt in Brandenburg und dort ist es...flach...sehr flach! Aber...wir haben es geschafft...alle waren über den Berg. Ich bin immer noch geflasht und meine Oberschenkel sind ziemlich sauer auf mich.
Jetzt bei Thüringer Bratwurst und Musik von der Band "Die netten Jungs" aus Dingelstädt geht es aber wieder relaxt zu...ich kann mich für die Etappe morgen ein wenig erholen - mich erwarten BERGE!!!
Die Band ist super!!! Duschen hat sich davor allerdings nicht wirklich gelohnt...
Erstellt von: Moni am 28.07.2010 19:43Und der Podcast ist dank den PaderbornerInnen auch schon online: www.youtube.com/user/KLJBDvPb#p/a/u/0/T6r9q170exo
Erstellt von: Johanna am 28.07.2010 22:58Eine dicke Aufmunterung an alle Flachlandtiroler von einem Münsterländer - also auch Flachlandtiroler: IHR SCHAFFT DAS!
Vielleicht sogar vor Gruppe 1, wer weiß?! ;-)
Erstellt von: Dirk am 30.07.2010 16:30Hey, cooles Video! :) Wir fahren im Gedanken immernoch mit euch.
Mehr ......Wir wünschen euch noch viele tolle Tage, schnarchfreie Nächte, flache Routen und großen Spaß!!
Viele liebe Grüße an alle,
Maria und Marcel.
Erstellt von: Marcel am 01.08.2010 18:33 -
Mein Rad hat 21 Gänge. Bis heute habe ich ja immer geglaubt, dass dies absolut unnötig ist. Als Rheinländer habe ich das untere Kettenblatt noch nie gebraucht.
Bis heute.
Mehr ......Das Eichsfeld hat meinem Rad alles abverlangt. Hab endlich mal alle Gänge nutzen können. An der einen oder anderen Steigung hätte ich mir sogar 28 oder sogar 42 gewünscht.
Respekt an alle Tour-Teilnehmerinnen und Tour-Teilnehmer die die heutige Etappe mit ihren Dreigangrädern bewältigt haben.
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..., nein ich meine nicht das Licht. Ich rede von der Regenjacke.
Heute Vormittag sind wir wenige Minuten vor dem großen Regen gerade noch so in den Zug gekommen.
Mehr ......Nach zwei Stunden Zugfahrt dann dies: strahlender Sonnenschein. Die Sonnencreme wurde ausgepackt und großzügig auf Armen und Beinen verteilt.
Nach zehn Minuten dann der erste Wolkenbruch. Na ja, dann kann das Wasser ja an der Sonnenmilch abperlen, die ist aber nur wasserfest für zehn Minuten. Kaum war dann die Regenjacke an - Sonnenschein. Hatte man dann mal wieder angehalten und die Jacke ausgezogen: ein Wolkenbruch.
Dieses Schauspiel wiederholte sich auf den rund 15 doch recht hügeligen Kilometern etliche Male. Und man hatte die Jacke immer zur falschen Zeit an oder aus. So fuhren viele von uns einen Berg mit gefühlten 15 Prozent Steigung in voller Montur, so dass ihnen oben die Suppe aus den Hemdsärmeln lief.
Und jetzt am Abend in Dingelstädt: strahlender Sonnenschein, kurze Hose, T-Shirt und seit zwei Stunden schon keine Jacke. So kann es morgen weitergehen.
Mehr ......Kaum war ich bei strömenden Regen in meiner kompletten Ausstattung mit Regenjacke, Regenhose, Nepron-Überschuhe, Lange Handschuhe und alle Satteltaschen mit Regenschutz überzogen unterwegs hörte es wieder auf!
Also alles wieder runter und weiter. Kaum 15 Minuten später ging es wieder los! Also alles wieder an!
Und kaum alles an dann hörte es wieder auf!!
suppi!
Erstellt von: Der ewig Hinterherhechler alias WENGER am 28.07.2010 23:01Auch Daniela´s und mein letzter Abschnitt war von wechselhaftem Wetter geprägt....
Mehr ......Gerade hatte ich die Abholung klar gemacht, hörte es auf zu regnen! Alles wieder abgeblasen und auf die Räder geschwungen. Nach einem Kilometer fing es wieder an! Aber nur kurz. Wir sind natürlich weitergefahren. Und dann im Sonnenschein zuhause angekommen!
Und Isomatte und Schlafsack waren schon wieder trocken. Klasse!
Erstellt von: Dirk am 30.07.2010 16:27 -
Wir schreiben Tag 5 der STILvollerLEBEN-Tour.
Mehr ......Sportliche Ertüchtigung an der frischen Luft, intellektuelle Herausforderungen beim Lauschen der verschiedenen Dialekte und Themen und nicht zuletzt lange Abende mit intensiven Gesprächen. Das schlaucht. Am heutigen Dienstag hörte ich also mehrfach den Wunsch oder die Selbstaussage "Heute bin ich um spätestens halb elf im Bett" (Christian) oder "Ich weiß nicht, ob ich um Mitternacht noch wach bin" (Susanne zum bevorstehenden Geburtstag von David). Nix da. Die Nacht in Hoinkhausen hat gerade erst begonnen.
Am Lagerfeuer hat sich eine illustre Runde um Diözesanpräses Daniel gebildet, der Schlager um Schlager aus der Gitarre haut. Dazu gibt es fantastisches Stockbrot nach einem Geheimrezept von Inga. Eine zweite Runde spielt an einem gemütlichen langen Holztisch im Foyer des 300 Jahre alten Fachwerhauses ein mystisch anmutendes Kartenspiel und sieht so gar nicht nach Aufhören aus. Die dritte Gruppe ist mit Abstand am ambitioniertesten: Theresia und Uli haben es sich in den Kopf gesetzt, zusammen mit Matthias und Tom von "Studio Hoink" einen Podcast zu produzieren. Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Und ich gehe jetzt schlafen. Oder soll ich doch nochmal zurück ans Lagerfeuer? ...
Hallo liebe Radfahrer!
Wir senden euch liebe Grüße aus Oesede und noch viel Kraft, gutes Wetter und Spaß für die weitere Tour.
Mehr ......Euer Blog wird von uns fleißig gelesen, die Fotos neidvoll bestaunt und die Daumen werden gedrückt, dass ihr Sonnenschein auf euerm Weg habt.
Toll wäre es, wenn ihr nocheinmal bei den Fotos "Tag 3" bearbeitet- zumindest wir hier im Büro können alle Bilder außer diese öffnen.
Danke und bis bald...
Erstellt von: KLJB Büro DV Osnabrück am 28.07.2010 12:23Auch wir haben hier Probleme mit der Anzeige der Bilder von Tag 3. Wir haben schon alles mögliche versucht, um den Fehler zu finden bzw. zu beheben - leider vergeblich.
Erstellt von: Wolfgang am 29.07.2010 00:18 -
An dieser Stelle möchte ich mal allen gastgebenden DVs ein großes Lob aussprechen. Heute Nachmittag wurden wir auf das Vortrefflichste in Hoinkhausen begrüßt.
Mehr ......Mit Eistee, selbstgebackenem Kuchen, Kaffee, Sonnenschein, lächelnden KLJBlerInnen, ganz viel Gemütlichkeit und… Betten!!! Gleich gibt es Abendessen und wir freuen uns schon sehr…wie immer.
Genossen haben wir schon die Gastfreundschaft des DV Münster, der keine Kosten und Mühen gescheut hat um uns in die Schützenfesttradition einzuführen ;-). Davor konnten wir uns aber erst mal stärken bei einem ordentlichen Grillen. Das war Grillen Nr. 3- aber wir kriegen nicht genug! Es ging uns bis jetzt wirklich gut, wie man lesen kann. Herzliche Grüße an alle MünsteranerInnen, die leider keine Fahrräder dabei hatten oder leider arbeiten mussten.
Davor waren wir im DV Osnabrück zu Gast. Wir durften an der wunderschönen Landvolkhochschule in Oesede übernachten. Mancher oder manchem wird dieser Ort noch in guter Erinnerung von der Bundesversammlung 2008 sein. Das Essen ist gigantisch und dementsprechend war auch Grillen Teil 2 wirklich ein Gedicht. Da wir uns auch in der Nähe der Weltjugendtagskirche rundum wohl fühlten fiel uns auch hier der Abschied nicht leicht, aber die erste größere Radstrecke wartete auf uns. Auf wunderschönen Wegen radelten wir dann angeführt von Alex durch den Teutoburger Wald.
Aber schon beim ersten DV fühlten wir uns so wohl, dass wir gar nicht mehr gehen wollten. Das KLJB-Haus in Meyenburg ist wirklich zu empfehlen. An dieser Stelle herzliche Grüße an die KLJB Berlin, die bis heute ein kleines Workcamp im Haus veranstaltet hat. Es war herrlich bei euch und Grillen Teil 1 hat uns sehr geschmeckt!
Somit freuen wir uns schon auf weitere DV- Stationen und kümmern uns jetzt aber erst mal um das regionale Abendessen hier in Hoinkhausen.
Hallo lieber Radler,
unsere Sommertage im Landjugendhaus sind nun leider schon zu Ende gegangen! Es war aber echt schön!
Das WIndrad sieht ganz gut, muss sich nur noch drehen ;)
Mehr ......Der Film hat gute Anfänge gemacht und der Bulli ist schon sehr schön grün und wird noch mit Schrift besprüht! Sieht gut. Es wird noch ein Wochenende geben, wo wir es beenden!
Euch jetzt ein schönes Abendbrot!!!
Ich hoffe ich schaffe es noch ein paar Tage mitzukommen!
Werde mich melden!
Liebe Grüße Anja (KLJB Berlin)
Erstellt von: Anja am 27.07.2010 19:03Hallihallo!
Ihr schreibt ja gar nichts von Muskelkater und müden Beinen, seid ihr etwa immer noch fit?
Ich hab gedacht/gehofft ihr seid schön langsam müde, wenn ich in Fulda zu euch stoße!
Mehr ......Freu mich auf jeden Fall auch euch, das Radln und Grillen Nummer 4 und 5, oder so! ;-)
Bis Freitag, liebe Grüße
Maria
Erstellt von: Maria am 27.07.2010 20:34Also ich muß sagen bis jetzt geht es mir gut! Kein Muskelkater in den Beinen und absolut keine Probleme mit dem Hinterteil wegen dem Fahrradfahren und so!! Und ich bin von Anfang dabei!!
Mehr ......Die Etappen sind so gewählt das auch so Unsportliche wie ich hinterherkommen!!!
Erstellt von: Der ewig Hinterherhechler alias WENGER am 28.07.2010 23:08Hey Wenger, dafür brauchst Du keinen Schlaf, liegst ja schon den ganzen Tag auf dem Rad.... ;-)
Erstellt von: Dirk am 30.07.2010 16:22 -
Kaum waren wir gestern losgefahren, ereilte mich und meine profilarmen Reifen das Schicksal eines Platten.
Mehr ......Dank guten Materials und fachkundigen Service-Teams war die Sache aber nach kurzer Zeit erledigt. Danke an Wenger! :-)
Schade, über der Reißzwecke unter dem Reifen liegt ein dicker grauer Balken hier im Foto, da ist nichts zu sehen
Erstellt von: Jörg Heidrich am 27.07.2010 15:15 -
Tagelang war die "Gruppe 1" das Gespött der ganzen Tour-Gruppe(Wird es wohl auch noch ne weile sein).
Mehr ......Doch heute Abend (als der Weg klar war) haben wir mal gezeigt was unsere Wadeln zu leisten im Stande sind und haben uns relativ schnell vom Rest der Truppe entfernt. Wartet nur bis wir in unsere Regionen kommen......
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Mehr ......
Da "Gruppe 1"(schnellste Gruppe) zum wiederholten mal als letzte bei einer Etappenstation ankamen und auch zwischendurch immer wieder auf Abwegen unterwegs war wurde heute auf dem letzten Teilstück besonders darauf geachtet wo denn die Fehlerquellen so liegen. Zum einen wurden die Tücken und der große Maßstab der Reisekarten unterschätzt, zum anderen war die Gruppe als einzige ohne Ortkundigen unterwegs. Der aber wohl entscheidenste Grund lag darin, dass die auf der Karte unterschiedlich markieterten Wege rot(überregional) und grün(regional) alle rote Richtungsweiser besitzen. Mit diesem Wissen hätten wir uns alleine auf der heutigen Etappe rund 15km Mehrweg sparen können.
bei der nächsten Tour ein GPS mitnehmen, manche Handys haben es sogar eingebaut
nur so´n Tipp
Erstellt von: Jörg Heidrich am 27.07.2010 13:27:) jaja, wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose. Ich glaube ja es lag an den auf sportliches Aussehen getrimmten Radlern und Rädern.
Mehr ......Für eine Kartenhalterung war da wohl optisch kein Platz. Oder aber Wolfgang, Christian, Anna & Co. wollten uns bloß Vergnügen bereiten?? ;)
Erstellt von: Marcel am 27.07.2010 17:39 -
Mehr ......
Die Tatsache, dass wir als große Gruppe und mit unseren hellblauen Schals sehr auffallen, ist eine super Vorlage, um mit den Leuten auf dem Weg ins Gespräch zu kommen und unsere Kritischer-Konsum-Flyer zu verteilen.
Folgende Strategien können wir besonders empfehlen:
- Nach dem Weg fragen: Erstens verfährt man sich dann seltener, zweitens kann man dabei bestens über unsere Tour und unsere Anliegen informieren.
- Den entgegenkommenden RadfahrerInnen Flyer reichen. Risiko: Wenn man nicht nah genug an ihnen dran ist, greifen sie schon mal ins Leere oder Flyer fallen auf den Boden. Auch das ergibt sehr lustige Situationen und man weckt Neugierde. Nachteil: Eine ältere Dame wäre beinahe vom Rad gefallen, als ihr Dominik einen Flyer überreichen wollte.
- Neugierde wecken kann man auch prima bei auf Bänken sitzenden älteren Menschen (Ihr hört schon, wir haben heute hauptsächlich die Zielgruppe 60+ erreicht). Ihnen reicht man am besten im Vorbeifahren einen Flyer mit den Worten: „Hierin lesen Sie alles über unsere Tour“.
- Will man sich die Zeit nehmen, vom Rad abzusteigen (was die Treffsicherheit deutlich erhöht) empfehlen sich die Sprüche: „Haben Sie sich auch schon gefragt, wer diese ganzen RadfahrerInnen sind?“ oder „Möchten Sie gerne mehr erfahren über unsere Tour?“
- Als beste Plätze für unsere Flyer haben sich heute bewährt: Fahrradkörbe (auch im Vorbeifahren zu treffen) und die Gepäckträger der Biergartengäste.
Durch diese Strategien konnten wir heute schon einige PassantInnen begeistern. Die Leute beeindruckt besonders, dass wir aus ganz Deutschland sind und fast ganz Deutschland beradeln werden. Unsere Flyertechniken werden wir sicher noch verfeinern.
Gratuliere zur gelungenen Werbetaktik, mal sehen, welcher Konsumkonzern das als erster nachmacht !
Erstellt von: Jörg Heidrich am 27.07.2010 15:22 -
Ziel unserer heutigen Etappe war das Heuhotel Horstmann in Glandorf.
Nach einer sehr großzügigen Mittagspause in Bad Laer sind wir gegen halb drei zur zweiten Weghälfte aufgebrochen.
Mehr ......Die Strecke führte uns, nachdem wir Bad Laer verlassen hatten, an einem sehr schön gelegenen See vorbei. Eigentlich hab ich mich schon den ganzen Tag darauf gefreut, in diesem See, der mich schon den ganzen Tag auf der Landkarte angelacht hat, zu baden. Aber dummerweise war Baden verboten! Also sind wir mehr oder weniger als geschlossene Gruppe ine sehr schöne Strecke durch Felder und Wälder hindorch gefahren. dabei haben wir zweimal die niedersächsisch-nordrhein-westfälische Landesgrenze überquert - Niedersachsen - NRW - Niedersachsen.
Hier im Heuhotel haben erst einmal unseren Durst mit leckerem Dinkelbier gestillt. Nachdem wir auch unser Heulager bezogen hatten, kamen mit dem Hofbesitzer isn Gespräch über die KLJB. Dabei stellte sich heraus, dass auch er viele Jahre KLJB-Mitglied war. Zur STILvoller LEBEN-Tour meinte er, dass er zwar 20 Jahre in der Lamndjugend war, es aber nie so eine tolle Deutschland-Rundfahrt angeboten worden wäre. Vielleicht fährt er ja morgen mit uns weiter ...
Ich hoffe, dass die Allergietabletten gut wirken, und ich und Susanne die Nacht auch wirklich im Heu verbringen können. Denn morgen sollten wir ausgeschlafen sein für die bislang längste Etappe von 70 Kilometern.
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Heute morgen haben wir in der Weltjugendtagskirche einen schönen Gottesdienst mit Bundesseelsorger Hans Thomas Pospischil und KLJB-Diözesanpräses Hartmut Sinnigen gefeiert.
Mehr ......Soeben sind wir am Waldparkplatz Blomberg Höhen in Bad Laer angekommen. Hier gibt's Geochaches und einen traumhaften Barfußpfad mit Kneipp-Becken. Gleich geht's weiter nach Glandorf ins Heuhotel!
War sehr schön nach fünf Jahren wieder die WJT-Kirche zu sehen und in ihr einen Gottesdienst zu feiern.
Erstellt von: 1. Träger des grünen trikots am 26.07.2010 23:21 -
Nachdem es bisher eine Bahntour in den verschiedensten Zugtypen der Deutschen Bahn und privater Eisenbahnunternehmen war, sind wir heute endlich zum ersten Mal mit dem Fahrrad gefahren.
Mehr ......Nach dem Empfang am Osnabrücker Bahnhof durch Alex vom Diözesanvorstand Osnabrück, wuchs unsere Gruppe um fünf Teilnehmer/innen aus den DVs Münster und Würzburg. Danach standen noch eine Führung durch den Dom und ein Besuch beim "Aktionszentrum Dritte Welt" auf dem Programm.
Anschließend konnten wir endlich unsere Fahrräder in Empfang nehmen :-) und die erste Rad-Etappe starten. Zum Einfahren war die 15 Kilometer lange Strecke durch Osnabrück und anschließend über sanfte Hügel und durch Felder und Wälder bis nach Oesede ganz gut. Hier haben wir dann erst einmal gegrillt und genießen jetzt den weiteren Abend.
Ich freu mich schon auf die 40 Kilometer, die wir morgen bis nach Glandorf fahren :-) -
Uli und ich hatten die Aufgabe übernommen, die Fahrräder und das Gepäck nach Osnabrück zu bringen. Erste Herausforderung...wie bekommt man zehn Fahrräder in einen doch recht kurzen Sprinter.
Mehr ......Nach eineinhalb Stunden hatten wir diese Aufgabe dann gestern Abend erledigt. Heute Morgen starteten wir unsere Tour, die ein jähes Ende nach unserem kurzen Fußmarsch zu unseren Autos hatte...mal wieder war der Reifen platt an unserem KLJB Bus. Das hieß: Reifen wechseln und unzählige Reifenläden anzurufen - unser Bus hat anscheinend sehr spezielle Reifen! Nach zweieinhalb Stunden konnten wir uns dann auf den Weg machen und in Zweierkolonne kamen wir irgendwann in Osnabrück an, wo wir unsere Tourgesellen trafen, die glücklich auf ihre Fahrräder stiegen. Die erste Etappe mit dem Fahrrad konnte losgehen...15 Kilometer waren ein guter Start!
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Heute ging es also gut präpariert mit Stullen auf die lange Fahrt nach Osnabrück. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen.
Mehr ......Am Bahnhof in Stendal haben wir das absolute Positivbeispiel entdeckt: einen regionalen Bauernmarkt im Bahnhofsgebäude.
Moni konnte dieser Versuchung nicht wiederstehen und kaufte zwei wohlschmeckende Pfefferbeißer. In einem kleinen Gespräch erfuhren wir einiges Interessante über den Markt (die Fleischwaren sind aus eigener Schlachtung und die übrigen Produkte von Höfen aus der Region), und die Verkäuferin erfuhr ein wenig über unsere Tour (sie war sehr angetan!).
Laut der Verkäuferin kommt das Bauernmarkt-Konzept bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gut an, den Laden gibt es schon über vier Jahre im Bahnhof. So soll es sein, bitte mehr davon.
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Mehr ......
Heute Mittag haben Susanne, Johanna und ich uns der großen Herrausforderung gestellt: Wir wollten unsere halbstündige Pause am Berliner Hauptbahnhof nutzen, um nach den Kriterien des kritischen Konsums zu Mittag zu essen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Es war ein absolutes Desaster.
In der Fressmeile konnten wir nur die großen, an allen Bahnhöfen der Welt existierenden Ketten finden. Burger King, Pizza Hut, Kamps, ein chinesischer Schnellimbiss, irgendwas mit Sylter Fischen, ... Am regionalsten war da noch die Currywurst, aber auch diesen "Currywurst-Express" hab ich schon in München und Köln gesehen.
Da wir aber Hunger hatten, etwas Warmes wollten und nicht wie sonst immer nur Dinkelhaferkekse von Rossmann verzehren wollten, mussten wir buchstäblich in den sauren Apfel beißen.
Die drei Todessünden waren schließlich: Johannisbeerstreuselkuchen von Kamps, Feta-Focaccia von einer pseudo-italienischen Lifestyle-Verpflegungsstation und total versalzene Pommes vom Currywurst-Express.
Unglücklich aber gesättigt machten wir uns auf den Weg nach Meyenburg, wo uns die heile Welt der Landküche erwarten sollte. Und was haben wir gelernt? Morgen besser selbst eine Stulle schmieren.
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"Juten Tach in Meyenburg" - mit diesem grundsoliden Slogan begrüßten uns die rund zehn Mitglieder der KLJB Berlin am Bahnhof Meyenburg (erreichbar per Rad oder mit der niedlichen Prignitz-Bahn).
Mehr ......Zur Erholung von der Fahrt ging's erstmal in einen nahegelegenen See (Plau). Anschließend führten uns Niklas Netzel und Luisa Müller vom Berliner Diözesanvorstand durch das frisch eröffnete Landjugendhaus. Seit 2005 hatte der Berliner Diözesanverband das ehemalige Pfarr- und Gemeindehaus saniert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Liebevoll gestaltete Gruppen- und Schlafräume, ein traumhafter Garten und die inhouse-Kapelle machen das Landjugendhaus St. Bonifatius zu einem wirklich besonderen Ort. Das ist jetzt nicht aus der PR-Broschüre des Bildungshauses kopiert, das ist wirklich so.
Nach der Hausführung erläuterte Niklas zusammen mit Bildungsreferentin Margret Kutschke das kürzlich festgeschriebene Leitbild und Konzept des Hauses: "Das Landjugendhaus soll wie die KLJB sein: christlich-ökologisch-gemeinsam, es soll Vorbild für nachhaltige Entwicklung, Ökologie, Solidarität und eine lebendige Kirche sein", sagt Margret. Der Abend bot dann viel Gelegenheit zum Austausch über andere Landjugendhäuser - der DV Berlin zeigte sich sehr an anderen Konzepten interessiert. Mehr Infos zum Haus gibt es auch unter www.landjugendhaus-meyenburg.de
Obwohl wir zugebenermaßen noch nicht sehr viel Rad gefahren sind, gab's es ein üppiges Grillen für die Gruppe. Schweinelecker, auch und gerade die vegetarische Variante!
Morgen frühstücken wir schon um 7h30, um dann nach einem Gruppenfoto um 8h20 Richtung Bahnhof abzudüsen. Osnabrück - wir kommen! Die Messlatte ist schon am ersten Tag enorm hoch, aber wir sind da unbesorgt.
Schön, dass ihr bei uns in Meyenburg ward und es euch gefallen hat. Wir "Brandenburger" sind ja nun nicht unbedingt um die Ecke.
Mehr ......Wir hoffen, ihr habt am Ende der Tour de France eure ersten Tourkilometer bravourös gemeistert und alle wohl auf sind...und noch Lust auf´s Radeln haben.
Und vielen Dand an die drei, die mit mir die 20 ersten Km mit dem Rad durchs FASTflachland in der Prignitz gefahren sind. Mein Fahrradsitz war doch etwas zu hart....
Viel Erfolg bei der Tour zum kritsichen Konsum!
Erstellt von: Sanne am 25.07.2010 20:45Ich finde das schreit nach einem wiedersehen in Meyenburg. war echt superschön bei euch. Großes Lob aus dem Allgäu an Berlin/Brandenburg.
Erstellt von: Christian am 26.07.2010 23:25 -
Mit einem Pressetermin am Brandenburger Tor ist die STILvollerLEBEN-Tour in der Hauptstart gestartet. Hier gibt es auch das erste Bild dazu. Weitere Bilder folgen am Abend.
Lieben Dank auch an Richard fürs Fototgrafieren! Du bist der Beste.
Erstellt von: Johanna am 23.07.2010 18:22Vom Start in Berlin sind 2 Videos auf Youtube erschienen:
www.youtube.de Kanal (Suchbegriff) heidrichberlin
Erstellt von: Jörg Heidrich am 24.07.2010 10:54Gern geschehen! Euch weiterhin viel Kraft und Spass beim "Weltretten"!
Erstellt von: Richard am 02.08.2010 09:32 -
Sitzen im Zug nach Berlin. Die Klimaanlage funktioniert.
Mehr ......Dafür ist aber das Getränke- und Essensangebot eingeschränkt.Das macht uns aber garnichts, denn der Kaffee ist sowieso nicht fair gehandelt und öko-fair-regional vermisst man hier sowieso weitgehend.
Haben aber ja noch 17 Tage Tage Zeit dies anzumerken und hoffentlich zu verbessern. Wir werden darüber in den nächsten Tagen weiter berichten.
ist ja cool, dass die Klimaanlage läuft :-)
Gut, dass ich bis auf die Anfahrt keine Bahn-Strecke mitgebucht habe - wenn Ihr jetzt schon so meckert, befördern die Euch nachher gar nicht mehr *grins* Mehr ...
...Man sieht sich in Osnabrück!
Erstellt von: Zinsel am 23.07.2010 09:27Soviel Werbung wie wir für die Bahn machen passiert uns das hoffentlich nicht. Aber man weiß ja nie...
Momentane Lage:
Das rheinische, regionale Carepaket wird gerade ausgepackt- lecker!!!
Erstellt von: Moni am 23.07.2010 09:55 -
MitarbeiterInnen der Bundesstelle und Wenger und David von der KLJB Rottenburg-Stuttgart haben heute morgen um 7h22 den Zug von Bonn nach Berlin genommen. Um 13 Uhr Treffpunkt am Brandenburger Tor!
Da seht ich noch frisch und hochmotiviert aus, mal sehen wie lange das anhält
Erstellt von: Bergziege am 24.07.2010 12:41 -
In dem angehängten PDF bekommen PressevertreterInnen Infos zu den Inhalten und Stationen der Tour. Lesen natürlich auch für gemeine Teilnehmende erlaubt ;-)
Angefügte Datei: KLJB_Ankuendigung_SvL_TOUR_m_Prgr_20_07.pdf -
Nur noch wenige Tage, dann geht die STILvollerLEBEN-Tour los. Wir starten am Freitag um 13 Uhr am Brandenburger Tor. Wer mit dabei sein will, soll einfach vorbei kommen!
Morgen ist es soweit!!! Die ersten Tour-TeilnehmerInnen aus Rottenburg-Stuttgart reisen gerade an. Willkommen Wenger und David!
Erstellt von: Moni Kleiser am 22.07.2010 14:50


